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Blogende

Sooo Leute der Blog ist voll, es besteht nicht mehr genug Speicher um Bilder hochzuladen. Außerdem wirds jetzt zeit zu arbeiten...Ich werde bevor ich nach Australien fliege einen neuen Blog starten.

Bis dahin liebe Grüße und Ohren steif halten... 

14.2.13 11:31, kommentieren

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Von Queenstown nach Glenorchy, der Routeburn Track, Te Anau, der Hollyford Track, die Halbinsel Otag

Nachdem wir in Queenstown den letzten leckeren Ferg-Burger , welcher wirklich Weltklasse war, verspeist hatten, wollte ich am nächsten Tag per  hitch hiking (Anhalter) über Glenorchy zum Startpunkt des Routebourn Tracks.


Leichter gesagt als getan- nach ca. 30 min Daumen raushalten, hatte ich irgendwie schon ein bisschen die Nase voll. Trotz regen Verkehrs hielt irgendwie niemand an. Ungefähr 10 min später stoppte dann aber ein netter Franzose, der mich mit nach Glenorchy nahm.


Wir verstanden uns ziemlich gut und als er bemerkte, dass ich an diesem Tag eh nur noch 6 km gehen konnte, weil nur noch eine Campsite, ziemlich am Anfang des Tracks, frei war, fragte er mich, ob ich mit ihm noch ein bisschen durchs Fiordland fahren wollte. Das taten wir dann auch und sahen dabei schöne Seen und fantastische Berglandschaften.


 


Abends ließ er mich dann am Routebourn-Startpunkt raus und der Walk began. Sechs Km am esten und 28 km am zweiten Tag.


Die Lanschaft war unglaublich schön, mal wieder sehr interessante, reisebegeisterte Leute getroffen und mich natürlich anständig ausgepowert. Der erste Tag war gegenüber dem zweiten wirklich ein Kinderspiel. Als mir die DOC-Camp-Betreuerin am Abend des ersten Tages noch sagte, dass es über Nacht ziemlich kalt werden würde und ich am besten alles was ich an Klamotten mit habe in meinen Schlafsack packen solle, dachte ich noch „ach naja so schlimm wirds schon nicht werden“. Als ich allerdings in der Nacht geschätzte fünf bis sechs Mal vor Kälte aufwachte, wusste ich dass das kein Scherz war. Am nächsten Morgen entdeckte ich dass die kompletten Lebensmittel im Zelt gefroren waren. Daraufhin erzählte mir dann ein Ehepaar , dass es in der Nacht minus 9 Grad waren.  Naja, etwas durchgefroren bin ich dann  losgegangen und kam schließlich am Abend am Devide (Ende des Tracks) an. Nach fünf Minuten Aufenthalt auf dem Rastplatz hatte ich Glück und es gabelten mich  zwei Engländerinnen auf und nahmen mich mit nach Te Anau, wo ich mich dann am nächsten Tag mit Anni wiedertraf.

Nach zwei Tagen Verschnaufpause im schönen Te Anau ging es dann für uns beide  zum Startpunkt des Hollyford Tracks( 56 km, 4 Tage) , den wir gemeinsam bestreiten wollten.

Das erste Tagesziel, die Alabaster Hut mit anliegendem schönen See war schnell erreicht. Zu unserer Überraschung gesellte sich am Nachmittag noch ein richtiger "Buschmann" zu uns, welcher am oberen Ende des Sees in einer Blechhütte lebte.  Nach einem kurzem Smalltalk fanden wir heraus, dass seine Lebensgrundlage daraus bestand Forellen und Aale zu fischen. Als begeisterter Angler hackte ich natürlich weiter nach, bis er uns schließlich anbot eine kleine Bootsfahrt auf dem See zu machen. Gesagt getan und dann ging es los mit seinem 15PS Schlauchboot. Zwei gute Forellen, welche es dann später zum Abendbrot gab, waren das Ergebnis. Auf dem Rückweg gab es dann noch einen Abstecher zu den am See gelegenen Alabaster-Wasserfällen. Einfach herrlich!

Die nächsten zwei Wandertage waren von etwas regnerischerem Wetter und teilweise wirklich schlechten Wegabschnitten geprägt, bei denen oft mehr geklettert als gewandert wurde. Dazu  erlebten wir, dass sich häufig ein Bach als Wanderweg entpuppte.

Doch die Belohnung folgte auf dem Fuße! Bei gleißendem Sonnenschein erreichten wir am Freitag die Martinsbay, an der wir zwar von einem Schwarm Sandfly´s, aber auch einer schönen Seehundkolonie und einer herrlichen Küste, an der man bei gutem Wetter einen prächtigen Sonnenuntergang sehen sollte, empfangen wurden.

Nach einem schönen Sonnenuntergang am Freitagabend haben wir uns Samstag früh von einem Flugzeug wieder zurück nach Milford Sound fliegen lassen von wo aus wir zurück zu unserem Auto transportiert wurden.

 

Da eine Dusche dann wirklich Not tat, verbrachten wir die nächste Nacht im nahegelegenen Gunn's Camp, was seit 1904 existiert. Sehr primitiv, aber trotzdem sehr originell.

Danach ging es weiter zu einer Halbinsel in der Nähe von Dunedin, Otago Peninsula (wo riesige Seelöwen und Robben am Strand lagen) und anschließend nach Dunedin, um mal wieder ein bisschen Stadtluft zu schnuppern. Nachdem wir heute (am 30.01.) schon das wahrscheinlich kleinste Kaffee der Welt besucht haben, die Universität besichtigt, einen Spaziergang durch den erholsamen Park von Dunedin und eine Brauereirundführung mit anschließender Bierverkostung mitgemacht haben, geht es morgen noch zur steilsten Straße der Welt, bevor die Reise uns weiter Richtung Mt. Cook und Christchurch führt.

Bierbrauerei Dunedin:

Bis dahin, liebste Grüße,

Tobi

 

30.1.13 15:45, kommentieren

Von Greymouth zum Arthurs Pass, die Glacier Franz Josef und Fox, Haast, Wanaka, Mt. Aspiring Nationa

Hier mal wieder die neusten Geschehnisse aus Neuseeland:

Unser Ausflug zum Arthurs Pass ist sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Nachdem wir auf dem Campingplatz angekommen sind, fing es an zu regnen ohne Ende. Und nicht so ein leichter Nieselregen, nein! Als ob Petrus über den Wolken Eimerweise Wasser auskippt, dazu noch Wind, dass wir dachten jemand steht am Auto und ruckelt daran und ab 3 Uhr morgens auch noch ein schönes Gewitter inklusive Blitz und Donner. Das Ergebnis der Nacht: Ein platter Reifen (wie auch immer zustande gekommen, es war merkwürdig - das war nun schon der Zweite, langsam reichts) und gesperrte Straßen in beide Richtungen (Christchurch und Greymouth) wegen Überflutung, Erosionen und Hangabbrüchen! Hieß für uns: Noch 3 Stunden länger schlafen und dann mit Erleichterung am Nachmittag feststellen, dass die Straße zurück wieder geöffnet wurde!

Die weitere Reise führte uns dann zu zwei beeindruckenden Gletschern: dem Franz Joseph und dem Fox Gletscher. Dort absolvierten wir auch ein paar tolle Walks, welche an zauberhaften Gletscherseen vorbeiführten, in welchen sich die unglaublich schöne Landschaft niederspiegelte.

Glacier franz Josef (leider konnte man nicht näher rangehen):

Wanderung um einen Glaciersee:

Leider hielt sich der Himmel weiterhin beständig grau mit gelegentlichen Regenschauern, sodass wir beschlossen noch etwas weiter gen Süden zu fahren. Die Nacht auf einem Campingplatz direkt am Meer mit Gletschersicht wurde nur von einigen Mückenschwärmen getrübt. Am nächsten Morgen wurde dann noch eine Runde um den nahegelegenen See gewandert bevor es vorbei an Haast (mit einem wirklich schönen Strand) in Richtung Wanaka ging. Dieses schon etwas größere Örtchen mit 3000 Einwohnern liegt direkt am Mount Aspiring National Park, in welchem wir nach 3 h reinem Berganlaufen einen wundervollen Blick auf die Berge und das Tal hatten.

Westküste-Haast:

Wasserfall auf dem Weg nach Wanaka:

 

 

 Angekommen am Lake Wanaka:

 Walk im Mt. Aspiring National Park:

 

Nachdem Wir im Arthurs Pass nach einer langen Wanderung also mit guten Blicken auf den Mt. Aspiring belohnt wurden, ging es in die alte Golddräberstadt, Arrowtown, in welcher auch eine unglaublich gute Süßigkeitenfabrik vorzufinden war.

Arrowtown:

Und dann war es soweit: Am 13.1.13 erreichten wir Queenstown, das Traveler-, Backpacker- und Adventureherz von Neuseeland!Eine wundervolle pulsierende Stadt umgeben von einer atemberaubenden Kulisse aus Bergen,  einem See und Wolken. Hier lässt es sich wirklich gut aushalten. Bei Urlaubsflair, coolen Pubs, Bier, Eis guten Burgern und einem super Thai .

Aussichten von unserem Hostel:

 Der "@ Thai":

 Queenstown:

 

Wenn jm. weiß wie man ein Katerfrühstück gestaltet, dann die Anni. Nach der Pub Crawl gestern, war das genau richtig:

Und damit nicht genug, nach langem Überlegen und den Sticheleien der lieben Anni entschied ich mich dann auch fürs Skydiving alias Fallschirmspringen aus 12000 Fuß Höhe! (Also 3600 Metern)

Und es war ABSOLUT der Wahnsinn!! Mit Worten eigentlich nicht zu beschreiben und die Fotos sagen glaube ich schon alles!Nach diesem Kick nahmen wir dann gestern an der unschlagbaren Pubcrawl teil. Viele nette Leute kennengelernt und gut gefeiert.

Morgen werde ich den Routbourne Track bestreiten (32km), bevor es dann nach Te Anau und Milford geht. Dort hat die Anni dann auch wieder Lust aufs wandern und dann wird der Keppler Track und Hollyford Track bestritten. Dann ist erstmal wieder Schluss mit dem Schlemmen, ich denke es wird wieder Zeit für einige Sporteinheiten :D.

Bis dahin, allerliebste Grüße, Tobi

 

16.1.13 08:28, kommentieren

Nelson, Abel Tasman Park und die Westküste hinunter bis nach Greymouth

Nach der 3 stündigen Fährüberfahrt auf die Südinsel und der ersten Nacht auf einer Nebenstraße zwischen Pricton und Nelson wurden wir mit blauem Himmel am nächsten Tag begrüßt. In Nelson angekommen, wurde erst einmal ein 4 Tages Trip durch den etwas weiter nordwestlich gelegenen Abel Tasman Nationalpark geplant. Da das Wetter ab Freitag wirklich sensationell werden sollte, hatten wir noch 2 Tage Zeit um die Umgebung zu erkunden. Hieß also:

Kaffee trinken, Leute beobachten und Stadtspaziergänge durch Nelson und Motueka, einen Lachs selbst fangen und räuchern lassen in Takaka und das selbstgemachte Abendbrot auf einer Lodge zwischen Obstplantagen und Weinbergen genießen.


Freitag ging es dann los von Marahau mit einer 1,5h stündigen Kajaktour zu einer nahegelegenen Bucht. Nach einem kurzen aber steilen Walk über eine Halbinsel hatten wir noch 2 Stunden Zeit um in der Sonne am Strand zu braten, bevor uns unser Wassertaxi weiter Richtung Norden des Parks nach Toturanui gebracht hat. Ein noch etwas weiter nördlich gelegener Campingplatz ( in Mutton Cove) direkt am Meer war unser Ziel für diesen ersten Tag.

 

 


Um am Samstag auch alle Wege, welche teilweise nur bei Ebbe passierbar sind, gehen zu können, mussten wir schon um sechs Uhr morgens starten. Nach 23km und 7 h Berg auf und Berg ab wandern, waren wir dann ko, aber wurden durch die herrliche Landschaft reichlich belohnt. Bei Lagerfeuer, Gesprächen mit interessanten Menschen und Nudeln konnten wir den Abend entspannt ausklingen lassen.


Die restlichen 11 bzw. 13km (Sonntag+Montag) waren dagegen dann nur noch ein Kinderspiel Und die selbstgesammelten Muscheln, die es Sonntag Abend zu Abendbrot gab, setzten dem ganzen noch das Sahnehäubchen oben drauf. Bis auf, dass wir am zweiten Tag bemerkten, dass wir viel zu wenig Essen dabei hatten, hat sich der Track durch den Abel Tasman auf jeden Fall gelohnt. Die einsamen Buchten und verträumten Waldwege, ganz ohne Handy und Internetempfang sind wirklich perfekt um einfach mal abzuschalten.


Nach einem ordentlichen Belohnungsburger am Montag in Marahau (südlichstes Ende des Parks), ging es dann weiter die Westküste hinunter, vorbei an Seelöwenkolonien (wer ein gutes Auge hat, kann auf dem Bild sogar einige erkennen) und den Pancake Rocks. Wenn man dort den Ozean auf die Felsen prallen sieht, fühlt man sich doch recht klein und machtlos-gegen die Kräfte der Natur.


Nun hat uns das Wetter zwar wieder etwas im Stich gelassen, aber wir hoffen morgen einen Walk auf dem Arthurs Pass machen zu können, dem höchsten Punkt Neuseelands!

Bis dahin, allerliebste Grüße vom anderen Ende der Welt,

Tobi

9.1.13 02:06, kommentieren

Die Rundreise mit Anni beginnt-Teil 1 - Die Nordinsel

Nachdem ich Anni am 25.12 vom Flughafen eingesammelt habe, begann nach einem kurzen Stadtspaziergang durch Auckland unsere Reise Richtung Süden.

Den ersten Abent haben wir auf einer Nebenstraße zwischen Auckland und Rotorua verbracht, wobei wir uns den Kofferraum von Budy gefühlt noch mit einem Schwarm Mücken und Sandflies teilen durften. Nach einer also eher kurzen und "durchstochenen" Nacht gings weiter nach Te Puia, einem Park mit Schwefelquellen und Gysieren.

Gegen Abend haben wir uns dann auf den Weg Richtung Taupo gemacht und auf einem Campingplatz (ohne Mücken, dafür mit brüllenden Kindern) eine Rast eingelegt. Am Nachmittag wurde dort auch der erste kurze "Walk" (lächerliche 4 h ) absolviert, vorbei an tiefblauen Flüssen und Wasserfällen.

Am 27. gings dann noch einmal zu einem anderen Teil des FLusses um einige Stromschnellen zu bewundern und anschließend im natürlichen Wellness-Spa Neuseelands die Seele baumeln zu lassen. Da Neuseeland quasi fast nur aus Vulkanen besteht, brodelt, dampft und blubbert es an jeder Ecke. Und an einigen Stellen findet man eben auch heiße Quellen, die in Flüsse münden und zum relaxen einladen.

Abend haben wir uns dann auf den Weg zu Tongrariu National Park gemacht um dort auf einem Parkplatz (hinter einer gesperrten Straße ) die Nacht am Fuße des Schicksalsberges aus "Der Herr der RInge" zu verbringen. Leider hat uns am nächsten Morgen nicht nur der Nieselregen, sondern auch die Parkwacht freundlich geweckt um uns zu sagen, dass wir dort verschwinden sollen. War also leider nichts mit dem Walk zum Schicksalsberg...


Also entschlossen wir uns in Richtung Whanganui zu begeben um den Nachmittag ganz entspannt bei einem Käffchen in der Stadt zu genießen. Später ging es die Whanganui River Road, eine ziemlich Serpentinenlastige Straße, hinauf nach Pipiriki.

 

Die Aussicht war wirklich der Wahnsinn! Allerdings hatte Anni dann nach 2h Autofahrt mit gefühlten 1000 Kurven auch genug vom Fahren.Auf einem total idyllischen Campingplatz (zwar mit fließend Wasser aber ohne Dusche) haben wir die Nacht verbracht, um uns am nächsten Tag mit einem Jetboat zur Bridge to Nowhere fahren zu lassen, einen schönen 40min Walk durch den Nationalpark zu machen und den Weg dann mit dem Kanu zurückzulegen.

Anschließend ging es von Pipiriki weiter in Richtung Wellington, um dort Silvester zu feiern. Nach Ankunft in Wellington am 31.12.12 haben wir das Nationalmuseum Te Papa besucht (um auch mal etwas Kultur mitzunehmen ) und den sonnigen Tag am Hafen genossen.

 

 

Leider gab es dieses Mal kein Silvesterfeierwek in Wellington, weil der Wind in ordenlichen Böen gepfiffen hat.  Nichtsdesdotrotz gabs einen leckeren Burger beim Irish Pub um die Ecke, einen Sekt zum Anstoßen um MItternacht und bis morgens um sechs sind wir dann durch die Clubs der Stadt gezogen. Dabei wurden wir von meinem Freund Johannes und seiner Mutter, welche ebenfalls gerade eine Reise durch Neuseeland machten, begleitet. Hier trifft sich also scheinbar die Welt


Nach einer kurzen Nacht und einer 3 stündigen Überfahrt nach Picton auf der Südinsel werden nun die nächsten 5 Wochen mit einer Rundreise hier verbracht. 

Gerade haben wir in Nelson unseren Walk durch den Abel Tasman National Park gebucht, von dem ich euch dann nächstes Mal berichte.

 

 

2.1.13 01:29, kommentieren

Neuseeland vom 15. November bis Weihnachten

Hey liebe Familie/ Freunde und Bekannte, nachdem ich nun ca. sechs Wochen in Neuseeland bin, wirds wohl doch langsam Zeit einen Blog zu eröffnen und ein bisschen über meine Erlebnisse hier in diesem wunderschönen Land zu berichten. Erwartet bitte nicht zu viel von meinen Schreibkünsten, ich werd mich hier und da mal etwas kürzer halten, aber mit schönen Bildern kann ich auf jeden Fall dienen.

Also, nachdem mich die liebe Familie Malchow am 15 Nov. vom Flughafen abgeholt hat, habe ich die ersten vier wochen in ihrer schönen Behausung verbracht. Das war echt eine sehr schöne Zeit. Die Familie hat sehr viel mit mir unternommen, ich habe super nette Leute kennengelernt und von sportlichen Aktivitäten bis zu den Kochkünsten von Anette, die absolut erstklassig sind, wurde ich bestens versorgt.

Z.B. haben wir einen Poolwalk in der Nähe von Auckland gemacht:


In der vierten Woche habe ich mir dann hier in der Nähe von Auckland ein Auto gekauft, einen Nissan (Budy). Eigentlich wollte ich ja nen Van, aber die Karren waren teilweise ziemlich fertig und zu dieser Jahreszeit einfach zu teuer.


Naja, als ich dann den ganze Anmeldekrams erledigt hatte, gings in der fünften Woche los mit der ersten Tour zu den "Bay of Islands", zum "Cape Reinga" (dem nördlichesten Punkt Neuseelands, wo die Tasman Sea und der Pazifik aufeinanderprallen), zum "Ninety Mile Beach"(Super Spot zum Sandboarden) und zum "Kauri Forest", der Wald in dem der größte/ breiteste Baum Neuseelands mit ca. 13m Durchmesser steht.

Cape Reinga:

 Aufeinanderprallen der Meere:


Strandwalk am Cape Reinga, bei dem ich das erste Mal einen Wal gesehen habe (leider ein toter Babywal):


Ninety Mile Beach:


Die zweite Tour ging dann nach Coromandel, das ist eine Halbinsel östlich von Auckland. Es war wirklich sehr schön dort, wunderschöne Landschaft, tolle Berge und vor allem sehr schöne Strände, z.B. der New Chum´s Beach, welcher vor einigen Jahren zu einer der zehn schönsten Strände der Welt gevotet wurde (Foto dazu gibts unten). Weitere Highlights waren "Cathedral Cove" (Ein erstaunlicher Kegel dargestellt als Loch in einem riesigen Steinfelsen. dann gings zum "Hot Water Beach", einem Strand an dem es an einem bestimmten Abschnitt heiße Quellen gibt. Als dann Ebbe/ Low Tide war, konnte man sich an diesem Strandabschnitt kleine Pools butteln und in heißem Wasser baden. Das war wirklich sehr geil, da das Wetter an diesem Abend echt bescheiden schön war und es fast nur geregnet hat. Diese Pools wurden sogar so heiß, dass man sich ab und zu kaltes Wasser aus dem Meer holen musste.

Cathedral Cove:

 Hot Water Beach:


Am Tag darauf ging es dann zum New Chum´s Beach, von dem ich oben gesprochen habe. Der Strand war wirklich einzigartig. Absolut feiner Sand und super schönes Wasser. Am Abend hab ich dann noch vier andere leute getroffen, die auch auf die Idee kamen in diesem Paradies zu schlafen, es gab dann noch nen kleinen Feuertanz:



Am letzten Tag der zweiten Tour war ich dann in Coromandel Town und Thames, hab mir die zwei kleinen Städte angeschaut und am Abend hab ich dann noch einen Walk zu den Pinnacles gemacht, dem höchsten Punkt von Coromandel, von dem man eine tolle Aussicht hatte. Nachdem ich dann eine angenehme Nacht in einer Hut auf dem höchsten Punkt Coromandels hatte, musste ich am nächsten Morgen feststellen, dass ein Reifen geplatzt war, keine so schöne Sache. Und gerade als ich sah, dass ich noch nichtmal nen Ersatzrad dabei hatte- und das in dieser Prärie. Naja, nach geschätzen zwei Stunden kam dann ein Landwirt vorbei, der mir dann auch gütigerweise ein Ersatzrad besorgt hat. Am 23. gings dann wieder zum Sammelpunkt, Familie Malchow mit denen ich dann Weihnachten gefeiert habe. Mal ein ganz anderes Weihnachten, ziemlich warm gewesen und das Grillen zum Abendbrot kam mir irgendwie auch nen bisschen komisch vor. 

Am 25. habe ich dann eine Freundin, welche aus Australien kam, vom Flughafen abgeholt und seitdem sind wir auf dem Weg in Richtung Süden, nach Wellington, wo wir dann auch Silvester feiern wollen. Bis dahin, Euch nen guten Rutsch ins neue Jahr....Fortsetzung folgt

29.12.12 01:07, kommentieren