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Nelson, Abel Tasman Park und die Westküste hinunter bis nach Greymouth

Nach der 3 stündigen Fährüberfahrt auf die Südinsel und der ersten Nacht auf einer Nebenstraße zwischen Pricton und Nelson wurden wir mit blauem Himmel am nächsten Tag begrüßt. In Nelson angekommen, wurde erst einmal ein 4 Tages Trip durch den etwas weiter nordwestlich gelegenen Abel Tasman Nationalpark geplant. Da das Wetter ab Freitag wirklich sensationell werden sollte, hatten wir noch 2 Tage Zeit um die Umgebung zu erkunden. Hieß also:

Kaffee trinken, Leute beobachten und Stadtspaziergänge durch Nelson und Motueka, einen Lachs selbst fangen und räuchern lassen in Takaka und das selbstgemachte Abendbrot auf einer Lodge zwischen Obstplantagen und Weinbergen genießen.


Freitag ging es dann los von Marahau mit einer 1,5h stündigen Kajaktour zu einer nahegelegenen Bucht. Nach einem kurzen aber steilen Walk über eine Halbinsel hatten wir noch 2 Stunden Zeit um in der Sonne am Strand zu braten, bevor uns unser Wassertaxi weiter Richtung Norden des Parks nach Toturanui gebracht hat. Ein noch etwas weiter nördlich gelegener Campingplatz ( in Mutton Cove) direkt am Meer war unser Ziel für diesen ersten Tag.

 

 


Um am Samstag auch alle Wege, welche teilweise nur bei Ebbe passierbar sind, gehen zu können, mussten wir schon um sechs Uhr morgens starten. Nach 23km und 7 h Berg auf und Berg ab wandern, waren wir dann ko, aber wurden durch die herrliche Landschaft reichlich belohnt. Bei Lagerfeuer, Gesprächen mit interessanten Menschen und Nudeln konnten wir den Abend entspannt ausklingen lassen.


Die restlichen 11 bzw. 13km (Sonntag+Montag) waren dagegen dann nur noch ein Kinderspiel Und die selbstgesammelten Muscheln, die es Sonntag Abend zu Abendbrot gab, setzten dem ganzen noch das Sahnehäubchen oben drauf. Bis auf, dass wir am zweiten Tag bemerkten, dass wir viel zu wenig Essen dabei hatten, hat sich der Track durch den Abel Tasman auf jeden Fall gelohnt. Die einsamen Buchten und verträumten Waldwege, ganz ohne Handy und Internetempfang sind wirklich perfekt um einfach mal abzuschalten.


Nach einem ordentlichen Belohnungsburger am Montag in Marahau (südlichstes Ende des Parks), ging es dann weiter die Westküste hinunter, vorbei an Seelöwenkolonien (wer ein gutes Auge hat, kann auf dem Bild sogar einige erkennen) und den Pancake Rocks. Wenn man dort den Ozean auf die Felsen prallen sieht, fühlt man sich doch recht klein und machtlos-gegen die Kräfte der Natur.


Nun hat uns das Wetter zwar wieder etwas im Stich gelassen, aber wir hoffen morgen einen Walk auf dem Arthurs Pass machen zu können, dem höchsten Punkt Neuseelands!

Bis dahin, allerliebste Grüße vom anderen Ende der Welt,

Tobi

9.1.13 02:06

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